Die Ruhewoche in Theorie in Praxis

Theoretisch sieht eine Ruhewoche so aus: Man reduziert das Training um ca. 40-50% (in meinem Fall also von 18 auf gut 10 Stunden), um den Körper mal wieder zur Ruhe kommen zu lassen und dafür zu sorgen, dass die gesetzten Trainingsreize auch wirken. Nicht umsonst sagt man ja, dass der eigentliche Leistungsaufbau erst während der Regeneration erfolgt.

In meinem Fall war die Ruhewoche zudem sinnvoll, da nächste Woche ja das Trainingslager auf Mallorca ansteht, wo die Trainingsumfänge doch etwas nach oben gehen sollen. Da ist etwas Ruhe vorher durchaus sinnvoll. Allerdings werden solche Pläne dann ad absurdum geführt, wenn 4x(4x100m) WSA auf dem Schwimmplan steht. Ok, ich muss ja nicht mitmachen, aber wenn man halt schon mal da ist. Die Beine haben sich gefreut, waren sie doch durch einen CP20-Test (kurz gesagt: 20min so schnell laufen wie’s geht, der Durchschnittspuls auf den letzten 15min entspricht der individuellen aneroben Schwelle) schon etwas „erwärmt“. Aber was tut man nicht alles, um ein wenig Zahlenmaterial zum Arbeiten für den Trainingsplan zu haben. Den korrespondierenden CP30-Test auf dem Rad hätte ich ja auch noch gern gemacht, aber irgendwie fehlte mir dazu die Kraft, die Muse und irgendwie auch die Zeit. Naja, seis drum – dann fahr ich halt erstmal mit den Pulswerten aus Axels Leistungsdiagnostik.

Wie auch immer – die Tasche ist soweit gepackt, ich fühl‘ mich gut und meinetwegen kanns losgehen mit dem Trainingslager. Morgen und übermorgen ist erstmal trainingsfrei (dann auch wirklich!), da ich mich ja unter anderem um den Mühltallauf kümmern muss. Am Samstag gehts dann zurück nach Nürnberg, und Sonntag früh wartet der Flieger in die Sonne. Yay!