Nachdem gestern ja bestes Wetter zum Rad fahren war, überraschte der heutige Morgen mit strömendem Regen. Prima – und das, wo heute wieder ein langer Lauf angesetzt war. Anscheinend hatte aber auch Thomas genug vom Regen, er tauchte dann nämlich gar nicht zum Training auf und so wurde erstmal nichts aus den eigentlich geplanten 3 Stunden.
Mit Micha gings eine lockere 10km-Runde um den Wöhrder See, das Wetter klarte auf und sogar die Sonne kam heraus. Aber nur 10km? Hrmm… Nachdem ich vorgestern diesen Artikel gelesen hatte, kam die Idee auf, den eigentlich geplanten langen Lauf wie im Artikel erwähnt in zwei Teile zu splitten und den zweiten Teil am Nachmittag zu laufen.
Gesagt, getan – bei strahlendem Sonnenschein und 14 Grad ging es (in kurzen Hosen) nachmittags nochmal an den See. Ich hatte allerdings nicht mit Xynthia gerechnet, einem Sturmtief, welches den See mit meeresähnlichen Wellen überzog und das Laub (und was sonst noch so rumlag) wild durch die Gegend wehte. Teilweise musste man schon ziemlich gegen die Windböen ankämpfen, aber ansonsten waren es ziemlich entspannte 17,5km. Und die Erholung verläuft subjektiv auch besser als wenn ich die 27,5km am Stück gelaufen wäre.
Fazit: Experiment im ersten Versuch gelungen – weitere Tests sind natürlich nötig. Und es gilt natürlich zu bedenken, dass zwei separate Läufe grundsätzlich einen anderen Effekt haben als ein langer zusammenhängender Lauf.