Leistungsdiagnostik Teil 1: Bioimpedanzanalyse

In den kommenden Tagen will ich mal versuchen, die letzten Freitag stattgefundene Leistungsdiagnostik etwas zu zerlegen und zu analysieren. Heute in Teil 1: die Bioimpedanzanalyse.

Dabei bekommt man Elektroden in Power-Strip-Form an Hände und Füsse geklebt, wird verkabelt und muss anschliessend einfach nur ruhig liegen bleiben. Nach ca. 3 Minuten ist man auch schon erlöst und das Ganze ist vorbei. Relativ unspektakulär, aber zusammen mit dem vorher stattfindenden Wiegen ergeben sich doch interessante Daten, die man am Ende auf 2 bunten DIN A4-Seiten ausgehändigt bekommt. Das sieht dann ausschnittsweise so aus (Klick zum Vergrössern):


Bioimpedanzanalyse

Auf den Seiten sind u.a. folgende Daten zu sehen:

  • Gewicht und BMI (ok, das ist nicht wirklich spektakulär)
  • die Fettmasse des Körpers (und folglich auch die fettfreie Körpermasse)
  • die aktive Körperzellmasse (alle stoffwechselaktiven Bereiche des Körpers, also alles was Energie verbraucht)
  • den Zellanteil an der fettfreien Masse (alles unter 50% deutet auf eine Mangelernährung hin)
  • die Wasser-Balance (kurz gesagt: wie gut sind die Zellen mit Nährstoffen versorgt)
  • die Menge an Körperwasser
  • und noch einiges mehr

Dabei gibt es zu jedem Attribut sowohl den Zahlenwert sowie eine Skala, auf welcher der Wert innerhalb genormter Grenzen eingeordnet wird.

Tja, aber was fängt man nun mit dem ganzen Zeug an? Auf Basis der ermittelten Daten kann man schlussfolgern, wo man sich körperlich derzeit befindet. Hat man zu viel auf den Rippen, ist der Körper übersäuert, isst man derzeit (Aussage von Axel: das bezieht sich auf die letzten 3 Wochen) zu viel oder zu wenig – all diese Daten lassen sich aus den Werten und Diagrammen ableiten. Hier bietet sich natürlich ein guter Ansatz für Optimierungen, beispielsweise im Bereich Nahrungsergänzungsmittel, falls sowas nötig ist.

Bei mir ist alles im grünen Bereich – nur ein paar Kilos müssen für die optimale Performance noch schmelzen. Aber bis zum nächsten Leistungstest ist das hoffentlich erledigt – ab jetzt gibt’s mehr Gemüse und weniger kohlenhydrathaltige Sachen nach dem Training.