Der Saisonhöhepunkt naht

Hilfe, da ist man mal kurz im Urlaub fûr 3 Wochen, und mit ein bisschen Zeit drumherum sind 2 Monate seit dem letzten Post vergangen. Ich bessere mich, versprochen.

Was ist zwischendrin passiert: Einen Tag vor dem Urlaub hab ich mir das Brombachseeschwimmen angetan, welches von den Zeiten her allerdings deutlich hinter letztem Jahr liegt. Dies lag allerdings weniger an der Form als an den lt. Orga 40-50cm hohen Wellen, die Hochseefeeling aufkommen liessen, incl. dem mehrfachen Griff ins Leere beim Armzug, kurz danach gefolgt vom Fall in Richtung Wellental. Muss man nicht haben. Das schreckt irgendwie auch für eventuelle Wettkämpfe mit Schwimmen im Meer ab. Naja, mal sehen. Den Ausflug haben wir jedenfalls mit einer leckeren Pizza abgeschlossen, und kurz danach hatte ich noch ein Lauftraining ausgemacht – auch ne tolle Idee mit vollem Magen. Aber ich habs überlebt.

Marathon-NachbereitungAm nächsten Tag ging es dann wie gesagt auf in Richtung St. Petersburg, und neben viel Sightseeing gabs hier dann auch noch einen Marathon für mich, den ich in neuer persönlicher Bestzeit von 3:08:40h absolviert habe. Und das mit völlig unspezifischer Vorbereitung und allein mit 2 Energiegels auf der gesamten Strecke, weil die Verpflegung nur aus geschmierten Wurstbroten und Bananen, die ich aber leider verpasst habe, bestand. Nach dem Ergebnis sollte ich die 3h vielleicht doch nochmal angreifen. Die mangelnde Verpflegung haben wir dann am Abend nach dem Marathon mit Sebastian, einem Argentinier der auch am Lauf teilgenommen hat, im Restaurant The Idiot nachgeholt. Wer mal in St. Petersburg vorbeischauen sollte: Kehrt dort ein, der Vodka ist wirklich gut!

Nach St. Petersburg standen noch Tallinn, Helsinki, Riga und Vilnius auf dem Plan – d.h. Sightseeing, der eine oder andere längere Abend und auch ein wenig Lauftraining. Und jetzt tickt die Uhr in Richtung Vichy – noch 5 Wochen. Mal schauen was ich noch aus der Form rausholen kann bis dahin – I’ll keep you updated!