Dienstag ist ja mittlerweile, soweit es grad mal nicht regnet, Bahntraining angesagt. So auch heute wieder, obwohl die Wolken am Himmel doch recht bedrohlich wirkten.
Volker, seines Zeichens Lauftrainer und seit Anfang Mai stolzer Papa (mit allem was dazugehört, Schlafentzug und Mehr-als-3-Tage-Bart), hatte als Marschrichtung 1000m-Intervalle ausgegeben. 6 Stück sollten es werden – hrmm, mal was Neues, hab ich so auch noch nie gemacht. Als Pulsbereich wurde der Entwicklungsbereich avisiert, also in meinem Fall um die 180 herum.
Nach ein wenig Einlaufen gings dann auch los und die Intervalle pendelten sich bei knapp unter 3:30min ein. Gar nicht so schlecht, da geht was. Dachte sich wohl auch Volker, der es auf der letzten Runde dann noch mal wissen wollte. Nachdem er vorher mit Zeiten um die 4:00min unterwegs war, wollte er sich im letzten Umlauf partout nicht überholen lassen. Bei 400m dachte ich schon, dass ich abreissen lassen muss, aber ich konnte mich auf der Gegengerade nochmal ransaugen und auf der Zielgerade neben ihn gehen. Dann haben wir beide nochmal das Tempo angezogen, den Schritt noch etwas länger gemacht und dann – dann war ich im Ziel ganz knapp vorn.
Respekt, Volker, das hat wirklich Spass gemacht – und mit einer 3:14min auf 1000m hätte ich nun auch nicht gerechnet. So langsam find‘ ich Bahntraining richtig klasse. Als wir fertig waren, kam dann auch prompt der (allerdings nur leichte) Regen; das nenn‘ ich mal gutes Timing.