Laufschuhtest: Woolf Firewoolf

Seit einigen Wochen hab ich jetzt den Woolf Firewoolf als ungedämpften Wettkampf-Laufschuh im Einsatz.

Auf Mallorca und beim Bahntraining hat er mir bisher meiner Meinung nach recht gute Dienste geleistet. Der Schuh sitzt wirklich perfekt (und das in einer Schuhgrösse, die im Gegensatz zu anderen Laufschuhen meiner Strassenschuhgrösse entspricht), ist leicht und vermittelt ein ziemlich direktes Gefühl vom Untergrund. Auch das ist anders als bei meinen bisherigen Laufschuhen, aber das ist auch kein Wunder, die Bisherigen waren alle gut gedämpft. Das Obermaterial ist von Mesh-Material durchsetzt, damit der Fuss auch ausreichend Luft bekommt. Jetzt brauchen wir nur noch die passenden Temperaturen dazu, ansonsten müssen die Zehenwärmer zum Einsatz kommen.



Praktischerweise gab es Tanka-Schnellverschlüsse zu den Schuhen dazu, damit entfällt das lästige Schnürsenkelbinden. Selbige sind allerdings für die Tankas viel zu lang; das kann man allerdings mit einer Schere und einem Feuerzeug schnell ändern. Über die Haltbarkeit der Schuhe kann ich allerdings noch keine Aussage machen. Ich werd die Kilometer mal aufzeichnen, dann kann ich bei Gelegenheit berichten, wie lang sie gehalten haben.

Fazit: Ein kompromissloser Schuh ohne Schnörkel für einen Top-Preis. Für Bahntraining und schnelle Laufwettkämpfe gut geeignet. Und auch im Regen macht er, wie ich heute gemerkt habe, eine gute Figur. Allerdings sollte das Wasser nicht zu doll auf den Strassen stehen. Sonst könnten sich die Löcher in der Sohle, die eigentlich zum Ablaufen des Wassers im Wettkampf gedacht sind, schnell gegenteilig auswirken.