Laufschuhtest: Woolf Trainer

Hoppala, den Artikel hier hätte ich fast vergessen – der liegt schon seit geraumer Zeit bei den Drafts rum.

Der zweite aktuelle Schuh in meinem „Fuhrpark“ ist der Woolf Trainer. Die Dämpfung, die im Firewoolf gespart wurde, ist offenbar hier verbaut worden – nach einem Schuhwechsel fühlt man sich plötzlich wie auf Wolken. Was aber durchaus angenehm sein kann, vor allen Dingen für längere Läufe.

Für genau diesen Zweck hab ich die guten Stücke derzeit im Einsatz, und bin auch hier bisher zufrieden. Die Sprengung des Schuhs ist zwar etwas hoch und entspricht vielleicht nicht den aktuellen Empfehlungen, aber so tragisch finde ich das bisher nicht. Beim sonntäglichen 22km-Lauf haben mich die Schuhe gut begleitet und gestützt, ausreichend gedämpft und fühlten sich auch nach 2h trotz Ihres Gewichtes nicht unnötig schwer an. Einen Regenguss dürften sie auch aushalten, im Vergleich zu den Firewoolf sind sie allerdings deutlich weniger atmungsaktiv. Während der Wettkampfschuh also durch die Wasserablauflöcher in der Sohle im Zweifelsfall von unten nass wird, kommt hier wahrscheinlich die Nässe eher von innen. Irgendwas ist ja immer…



Fazit: Für lange Trainingsläufe und lange Wettkämpfe kommt man mit dem Schuh denke ich gut hin. Für Leute mit neutraler Fussstellung ist er allerdings glaube ich nichts. Grosser Pluspunkt ist natürlich auch hier der Preis.