Nach dem letzten Lauftraining gab es erstmal zwei Tage Pause, da der Hals etwas kratzte und die Nase irgendwie auch meinte, dass es mal wieder Zeit für einen Schnupfen wäre. Aber das Spinning am Freitag war gesetzt, zur ersten Trainingseinheit darf ich nicht fehlen.
Nachdem ich die Location recht schnell gefunden habe, gabs nach dem Umziehen von Armin, dem Spinning-Instructor (der am Montag schon beim 1-gegen-1-Schwimmen gegen mich auf der Bahn war und vermutlich die Mehrzahl der acht Rennen gewonnen hat), die ersten Einweisungen in die Rad-Konfiguration. Nach dem Bekanntmachen mit dem Gerät (ohne Freilauf fahren ist schon sehr gewöhnungsbedürftig) begannen dann 1 1/2h Training, in dem wir primär versuchten, einigermassen synchron zur Musik zu treten (gar nicht so einfach) und den Puls im GA1-Bereich zu halten (auch das ist nicht wirklich einfach).
Resultat des Ganzen: Ein Satz komplett durchgeschwitzte Radklamotten, ein kleiner Schweisssee unterhalb des Spinning-Rads, einen leichten Hörschaden von der Musik (Scooter! Und eine Kirmes-Techno-Version eines Johnny-Cash-Songs, Blasphemie!), aber alles in allem sehr zufrieden. Wenn ich das durchziehe, trägt das sicher sehr positiv zur Radform für die nächste Saison bei.
Spassiger als im Wohnzimmer auf der Rolle sitzen ist es allemal – unter anderem auch durch die „lustigen“ Spinning-Spiele, die offenbar ausnahmslos aus ‚Wer einen Fehler macht, muss 5sec mit voller Belastung fahren‘ bestehen. Das schult die Aufmerksamkeit (oder die Oberschenkel, je nachdem).
Übers Wochenende war jetzt dann noch mal Trainingspause, um den Schnupfen entgültig aus meinem Körper zu vertreiben. Schauen wir mal, ob’s klappt und ich morgen dann wieder zum Schwimmtraining antreten kann.